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Der 20. März ist der Internationale Tag des Glücks – ein UN-Gedenktag, den es seit 2013 gibt und der auf dem durchaus vernünftigen Gedanken beruht, dass Wohlbefinden in die Debatte darüber gehört, wie es Gesellschaften geht, und nicht nur die Wirtschaftsleistung.
Die Forschung dazu, was tatsächlich einen Unterschied macht, ist konsistent und unromantisch: Schlaf, Tageslicht, Bewegung und Zeit mit Menschen, die man mag. Essen ist ein kleinerer Hebel, als das Internet vermuten lässt. Aber etwas leuchtend Grünes zu kochen und es mit jemandem zu teilen, deckt zwei dieser vier Punkte ab – mehr, als eine einzelne Zutat versprechen kann.
Also: drei Rezepte. Farbenfroh, schnell, und alle beginnen mit demselben Glas.
Was Moringa ist
Moringa ist das Blatt von Moringa oleifera, einem schnell wachsenden Baum vom indischen Subkontinent, der seit Langem als „Wunderbaum“ bekannt ist. Unseres wird von Hand gepflückt und sonnengetrocknet auf familiengeführten Farmen in Sri Lanka und anschließend fein gemahlen.
Das getrocknete Blatt liefert die Vitamine A, C und E sowie B-Vitamine einschließlich B6, dazu Magnesium, Kalzium, Eisen und Kalium, und es enthält alle neun essenziellen Aminosäuren. B6 und Magnesium sind beides Nährstoffe, die der Körper für die normale Funktion des Nervensystems nutzt – wissenswert als Angaben zur Zusammensetzung, und nicht mehr hineinzulesen als das.
Ein praktischer Hinweis vor dem Kochen: Moringa-Pulver schmeckt grün und leicht pfeffrig. Es mag Säure, Fett und Süße, und ein wenig reicht weiter, als man denkt. Alle Mengen unten sind bewusst moderat.
1. Leuchtend grüner Morgen-Smoothie
Für 1 Person · 5 Minuten
- 1 gefrorene Banane
- 1 Tasse Spinat
- 1 TL Moringa-Pulver
- 1 EL Mandelmus
- 1 Tasse Mandelmilch
- Saft einer halben Limette
Zuerst Spinat und Milch mixen, bis keine Flöckchen mehr zu sehen sind, dann alles Übrige zugeben und erneut mixen. Die Limette ist nicht optional – die Säure verwandelt „grasig“ in „frisch“, und sie ist der größte Unterschied zwischen einem grünen Smoothie, den man austrinkt, und einem, den man stehen lässt.
2. Moringa-Dattel-Mandel-Bissen
Ergibt etwa 12 Stück · 15 Minuten plus Kühlzeit
- 1 Tasse entsteinte weiche Datteln (falls trocken, 10 Minuten in warmem Wasser einweichen)
- 1 Tasse Mandeln
- 2 TL Moringa-Pulver
- Eine Prise Meersalz
- 1 TL Vanille, optional
Zuerst die Mandeln zu grobem Mehl pulsieren, dann Datteln, Moringa, Salz und Vanille zugeben und mixen, bis die Masse beim Zusammendrücken zusammenhält. Zu Kugeln rollen und eine Stunde kalt stellen, damit sie fest werden. Sie halten sich eine Woche im Kühlschrank.
Das Salz ist wichtiger, als es aussieht – ohne es wirken die Datteln flach süß und das Moringa hat nichts, wogegen es anspielen kann.
3. Leuchtend grüne Suppe
Für 4 Personen · 30 Minuten
- 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 Stangen Sellerie, alles gehackt
- 2 EL Olivenöl
- 4 Tassen Gemüsebrühe
- 1 große Kartoffel, gewürfelt (für die Bindung)
- 4 Tassen gehackter Grünkohl oder Spinat
- 2 TL Moringa-Pulver
- Saft einer halben Zitrone, Salz, Pfeffer
Zwiebel, Knoblauch und Sellerie im Öl weich dünsten, ohne Farbe nehmen zu lassen. Brühe und Kartoffel zugeben und 15 Minuten köcheln, bis sie gar ist. Das Grün zugeben und nur 2 Minuten garen – lang genug zum Zusammenfallen, kurz genug für die Farbe. Pürieren, dann das Moringa abseits der Hitze mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer einrühren.
Das Moringa erst zum Schluss und nicht mitzukochen ist der ganze Trick: Hitze dämpft Chlorophyll, und eine Suppe, in der grünes Pulver mitgeköchelt hat, wird olivfarben statt smaragdgrün.
Einen Tag daraus machen
Wenn du den 20. März richtig begehen willst, sind die Rezepte die kleinere Hälfte. Iss eines davon draußen, wenn das Wetter es zulässt, oder mit jemandem, dessen Gesellschaft dir guttut – Tageslicht und Gespräch sind die Teile mit der Evidenz dahinter.
Und wenn gedrückte Stimmung anhält statt vorüberzugehen, gehört das zu einer Ärztin oder einem Arzt. Kein Lebensmittel ersetzt das, und wer etwas anderes behauptet, verkauft dir etwas.
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Wir legen Wert auf deine Sicherheit und bitten dich, auf hygienische Zubereitung zu achten. Weitere Informationen findest du in unserem Ratgeber zur Lebensmittelsicherheit, bevor du eines unserer Rezepte nachkochst.
Diese Aussagen wurden nicht von der US-amerikanischen Food and Drug Administration geprüft. Dieses Produkt ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder ihnen vorzubeugen.
Sprich immer mit einer medizinischen Fachperson, bevor du deine Ernährung umstellst – besonders in der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder bei einer bestehenden Erkrankung.