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Zwei grüne Superfoods im direkten Vergleich – mit den tatsächlichen Zahlen.
Moringa, vielleicht besser bekannt als Meerrettichbaum, wird ständig mit Grünkohl verglichen. Der Vergleich liegt nahe, aber es wäre bequem, ihn dabei zu belassen: Beide sind grün, beide tragen das Etikett „Superfood“, und damit endet die Ähnlichkeit ungefähr auch schon. Das eine ist ein Kreuzblütler, der frisch gegessen wird; das andere ist ein Baumblatt, das getrocknet gegessen wird. Was sie wirklich unterscheidet, steht unten.
Grünkohl
Grünkohl hat sich seinen Ruf ehrlich verdient. Er ist tatsächlich nährstoffdicht, er ist vielseitig – gedämpft, geschmort, geröstet, roh massiert – und er ist überall erhältlich, vom Wochenmarkt bis zum Supermarkt, angebaut vor allem in den USA und in Teilen Europas. Ernährungsphysiologisch ist er reich an Vitamin C, Vitamin K, Beta-Carotin, Calcium und Ballaststoffen und gehört zur selben Kreuzblütlerfamilie wie Brokkoli, Blumenkohl und Rosenkohl – daher seine schwefelige, leicht bittere Kante.
Erwähnenswert: Ein TIME-Artikel von 2014 argumentierte, Grünkohl sei eher ein Gesundheitslebensmittel als ein Superfood – nahrhaft und lohnend, aber im Feld nicht außergewöhnlich. Chiasamen und Goji-Beeren mussten sich dieselbe Kritik anhören.
Moringa
Moringa oleifera ist ein schnell wachsender Baum, der auf dem indischen Subkontinent heimisch ist. Er kann im ersten Jahr über vier Meter zulegen, verträgt Trockenheit und magere Böden und behält dabei seine Nährstoffe – deshalb wird er in den Tropen angebaut und trägt Namen wie „Baum des Lebens“ und „Baum, der nie stirbt“. Das Blatt von Miracle Tree stammt aus einer einzigen Herkunft in Sri Lanka: von Hand gepflückt, sonnengetrocknet und als ganzes Blatt gemahlen, nichts extrahiert, nichts zugesetzt.
Das Blatt enthält 92 Nährstoffe, 47 Antioxidantien und alle neun essenziellen Aminosäuren, was es zu einem vollständigen pflanzlichen Protein macht – Vitamine A, B1, B2, B3, B6, B7, C, D, E und K, dazu Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Ballaststoffe und Phytonährstoffe wie Alpha- und Beta-Carotin, Lutein, Zeaxanthin und Chlorophyll.
Die Zahlen, pro 100 g Trockengewicht
| Nährstoff | Moringa | Grünkohl | Matcha | Spirulina | Weizengras |
|---|---|---|---|---|---|
| Protein | 27 g | 4,3 g | 3 g | 57 g | 8 g |
| Calcium | 2.000 mg | 150 mg | 420 mg | 120 mg | 100 mg |
| Eisen | 28 mg | 1,5 mg | 1,7 mg | 28 mg | 3,6 mg |
| Vitamin A | 18.900 IE | 9.990 IE | 2.900 IE | 570 IE | 600 IE |
| Vitamin C | 220 mg | 120 mg | 60 mg | 10 mg | 12 mg |
Eine ehrliche Einschränkung: Moringa gewinnt nicht alles. Spirulina hat etwa doppelt so viel Protein und liegt beim Eisen gleichauf. Gegen Grünkohl liegt Moringa in dieser Tabelle vorn – aber „gewinnt in praktisch allen Kategorien“ ist die korrekte Aussage, nicht „gewinnt in allen“, und wer Ihnen etwas anderes erzählt, verkauft härter, als es die Daten hergeben.
Drei Unterschiede, die die Tabelle nicht zeigt
Oxalate
Grünkohl und Spinat enthalten beide Oxalate – Verbindungen, die Mineralstoffe wie Calcium binden und begrenzen, wie viel davon der Körper aufnehmen kann. Das Moringablatt bringt keine vergleichbare Oxalatlast mit, was einen echten Unterschied macht, wenn man Calciumwerte auf dem Papier vergleicht.
Ganzes Blatt, nichts extrahiert
Matcha und Spirulina sind verarbeitet und konzentriert. Moringapulver ist schlicht das getrocknete, gemahlene Blatt – das vollständige Nährstoffprofil, so wie es gewachsen ist, kein Isolat.
Geschmack und Format
Grünkohl ist bitter und schwefelig und braucht Hitze, Fett oder Säure, um zu schmecken. Das Moringablatt schmeckt grün und sanft pfeffrig – näher an einem milden Matcha als an einem Kohl – und weil es sich gut trocknen lässt, kann man es aufbrühen. Das ist der praktische Unterschied, den die meisten zuerst bemerken: Man kann Moringa trinken. Miracle Tree bietet eine Auswahl an Bio-Moringa-Kräutertees, von Schokolade bis Mango, alle von Natur aus koffeinfrei.
Also welches?
Beides. Grünkohl ist ein Gemüse und Moringa ein konzentriertes Trockenblatt; sie erfüllen auf dem Teller unterschiedliche Aufgaben. Wenn die Frage aber die Nährstoffdichte pro Gramm ist, ist Moringa das Bemerkenswertere von beiden – und es ist deutlich einfacher, einen Teelöffel davon in den Tag zu bekommen als eine Schüssel Grünkohl.
Lesen Sie unseren vollständigen Vergleich Moringa vs. Superfoods oder stöbern Sie im Tee-Sortiment, um eine Sorte zum Einstieg zu finden.
Diese Aussagen wurden nicht von der Food and Drug Administration geprüft. Dieses Produkt ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder ihnen vorzubeugen.
Sprechen Sie immer mit einer medizinischen Fachperson, bevor Sie Ihre Ernährung umstellen, insbesondere wenn Sie schwanger sind, stillen oder eine Erkrankung haben.